Viele Kunden fragen sich, welche Anforderungen ein Surfstick erfüllen muss bzw. was die kleinen Modems alles können. Im USB Mobilfunk Stick Test ist herausgekommen, dass die meisten Surfsticks sich nicht allzu stark voneinander unterscheiden. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener Hersteller und auch Anbieter für USB-Mobilfunk-Sticks. Die kompakten Modems werden einfach an den USB-Port des Notebooks angeschlossen, um dann über das UMTS-Mobilfunknetz im Internet surfen zu können. Damit das funktioniert, muss der Surfstick mit einer SIM-Karte ausgestattet werden. Die Mobilfunknummer der SIM-Karte dient als IP. Alle Surfsticks funktionieren also nur in Verbindung mit einer SIM-Karte. Wenn der Surfstick über einen Mobilfunkanbieter bezogen wird, wird die SIM-Karte gleich mitgeliefert. Viele Mobilfunkbetreiber stellen auch sogenannte SIMonly-Tarife zur Verfügung. In diesem Fall sollte der Surfstick bereits vorhanden sein, weil dann nur die SIM-Karte für den ausgewählten UMTS-Tarif geliefert wird. Surfsticks sind in vielen Elektrofachmärkten erhältlich, allerdings werden diese für gewöhnlich nur ohne SIM-Karte angeboten. Teilweise kann es sich durchaus lohnen, den Stick und den Tarif getrennt voneinander zu kaufen. Beim USB Mobilfunk Stick Test wurde festgestellt, dass die Surfsticks der Prepaid-Anbieter meistens nur eine Geschwindigkeit von bis zu 3,6 MBit/s ermöglichen. Die meisten Vertragsanbieter haben ihr UMTS-Netz bereits auf HSDPA aufgerüstet. Mit HSDPA können Surfgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s erreicht werden. Aus diesem Grund bieten Vertragsanbieter meistens Surfsticks an, die eine Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s unterstützen. Surfgeschwindigkeiten in Höhe von 7,2 MBit/s werden jedoch nur in den wenigsten Städten in Deutschland erreicht. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 3,6 MBit/s hingegen ist möglich. Viele Vertragsanbieter sehen ihre Felle durch die günstigen Angebote der Prepaid-Anbieter davonschwimmen und haben mittlerweile ausgefeiltere Surfstick-Modelle im Angebot. Heute dient der Surfstick nicht mehr nur zum Surfen im mobilen Web, sondern auch als Speicherstick. Einige Vertragsanbieter haben Sticks im Angebot, die über einen integrierten Speicher verfügen. Noch praktischer sind Surfsticks mit einem Einschub für Micro SD-Karten. Die meisten Sticks unterstützen Speicherkarten mit einem Speichervermögen bis zu 4 GB. Im Grunde genommen erfüllen alle Surfsticks, irrelevant ob sie über einen Prepaid- oder Vertragsanbieter bezogen wurden, die gleichen Leistungen.